Adrian Roick · Hinter AR Coaching

ICH BIN ADRIAN.
DAS IST MEIN WEG.

Ich bin Adrian. Ich habe einen großen Teil meines Lebens mit Sport verbracht. Auf Tennisplätzen, im Ring, im Kraftraum und auf Laufstrecken. Dabei habe ich nicht nur gelernt, wie man Leistung aufbaut, sondern auch, was passiert, wenn man die eigene Erholung zu lange unterschätzt.

Hier erzähle ich nicht von perfekten Ergebnissen. Sondern von meinem eigenen Weg, von einem gesundheitlichen Warnsignal und davon, warum ich Training heute anders betrachte als früher.

Meine Geschichte lesen

Persönlicher Einblick in Adrians sportlichen Alltag
Keine Inszenierung. Mein Weg mit dem Sport.

01 / Mein Weg

Viel erlebt. Viel trainiert. Und irgendwann anders hingeschaut.

Meine Geschichte beginnt nicht mit einer Trainerlizenz. Sie beginnt mit Jahren voller Sport, Wettkampf und dem Wunsch, besser zu werden. Später kam eine Erfahrung dazu, die meinen Blick auf Leistung grundlegend verändert hat.

Kapitel 01Der Sport war immer da

Judo, Tennis und die ersten echten Grenzen.

Ich habe früh mit Judo angefangen. Danach war Tennis über ungefähr zwanzig Jahre ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich kenne das Gefühl, über lange Zeit an einer Sportart dranzubleiben, Technik immer wieder zu wiederholen und im entscheidenden Moment trotzdem liefern zu müssen.

Später kam der Kampfsport dazu. Muay Thai und K1 Kickboxen haben mich auf eine andere Art gefordert. Ich habe wettkampforientiert trainiert und erlebt, wie intensiv solche Einheiten sein können. Im Ring reicht es nicht, nur stark zu sein. Du brauchst Ausdauer, Konzentration und die Fähigkeit, auch unter Druck weiterzumachen.

Damals habe ich zum ersten Mal erlebt, wie fit ich durch konsequentes, hartes Training werden konnte. Dieses Gefühl hat mich begeistert. Ich wollte immer besser werden und wissen, was noch möglich ist.

Kapitel 02Immer mehr Leistung

Vom Kraftraum zurück zur Ausdauer.

Es folgte eine längere Phase, in der ich mich fast ausschließlich auf das Krafttraining konzentrierte. Gewichte steigern, Muskulatur aufbauen, konsequent trainieren. Ich mochte diese Klarheit. Du arbeitest auf etwas hin und kannst deinen Fortschritt oft direkt nachvollziehen.

Mit der Zeit zog es mich wieder stärker zur Ausdauer. Ich begann, das Laufen ernsthafter in mein Training einzubauen. Dazu kamen weitere sportliche Herausforderungen. Plötzlich ging es nicht mehr nur darum, in einer Disziplin Fortschritte zu erzielen. Kraft, Ausdauer und Kampfsport mussten in dieselbe Woche passen.

Mein erster Gedanke war häufig, noch mehr zu machen. Noch eine Einheit. Noch ein zusätzlicher Reiz. Doch nicht jede zusätzliche Belastung bringt dich weiter. Diese Erkenntnis musste ich erst selbst machen.

Kapitel 03Die Warnsignale

Ich war sportlich fit. Trotzdem ging es mir nicht immer gut.

Schon früher hatte ich Phasen mit Verdauungsproblemen. Die Beschwerden fühlten sich teilweise wie ein Reizdarm an. Lange habe ich mich gefragt, ob bestimmte Lebensmittel der Auslöser sind. Bei Laktose weiß ich inzwischen, dass ich sie nicht gut vertrage. Bei anderen Lebensmitteln war der Zusammenhang aber längst nicht so eindeutig.

Was mir nach und nach auffiel: Auch die innere Anspannung schien eine Rolle zu spielen. In stressigen Phasen waren Beschwerden und Unruhe oft präsenter. Wenn ich wirklich abschalten konnte, ging es mir häufig besser. Das war eine Beobachtung, noch keine gesicherte Erklärung.

Dann kam der Moment, der mich wirklich wachgerüttelt hat. Wegen massiv erhöhten Blutdrucks lag ich mehrere Tage im Krankenhaus. Mein Herz und meine Organe wurden untersucht, ebenso verschiedene Blutwerte. Nach meinem Verständnis ergaben die Untersuchungen keine einfache Erklärung für den hohen Blutdruck. Und genau das ließ mich nicht los.

Ich trainierte, war leistungsfähig und hatte das Gefühl, viel für meinen Körper zu tun. Aber warum konnte ich mich dann gleichzeitig so erschöpft und angespannt fühlen? Ich musste mir eingestehen, dass sportliche Fitness nicht automatisch bedeutet, in jeder Hinsicht gut erholt zu sein.

Kapitel 04Ruhe lernen

Eine Pause ist nicht dasselbe wie innere Ruhe.

Ich begann, mich genauer mit dem vegetativen Nervensystem zu beschäftigen. Der Sympathikus unterstützt den Körper dabei, unter Belastung aufmerksam und leistungsbereit zu sein. Der Parasympathikus ist unter anderem an Ruhe, Erholung und Verdauung beteiligt. Beide gehören zusammen. Mir wurde klar, wie wichtig es ist, zwischen Anspannung und Entspannung wechseln zu können.

Bei mir hatte ich oft den Eindruck, innerlich ständig auf Empfang zu sein. Selbst wenn kein Training anstand, war der Kopf noch mit der nächsten Aufgabe beschäftigt. Besonders vor Wettkämpfen habe ich das gespürt. In der Vorbereitung auf einen Boxkampf konnte die Anspannung bereits lange vor dem eigentlichen Kampftag hoch sein. In solchen Phasen beobachtete ich auch höhere Blutdruckwerte und eine stärkere Ermüdung.

Ganz anders fühlten sich Zeiten an, in denen wirklich nichts anstand. Im Urlaub zum Beispiel konnte ich oft deutlich besser herunterfahren. Ich nahm wahr, wie die Erholung zurückkam und meine Blutdruckwerte günstiger ausfielen. Das beweist keine einzelne Ursache. Aber es hat mir gezeigt, dass ich meinen Alltag, meinen Umgang mit Stress und meine Erholung ernster nehmen muss.

Ich habe begonnen, Ruhe nicht als Belohnung nach erledigter Arbeit zu betrachten. Sondern als etwas, das ich genauso bewusst einplanen muss wie eine Trainingseinheit. Und ich bin damit nicht fertig. Ich lerne immer noch, meine Grenzen früher zu erkennen und nicht jede freie Stunde wieder mit Leistung zu füllen.

Kapitel 05Was ich daraus mache

Ich wollte verstehen, nicht länger nur ausprobieren.

Ich habe begonnen, mich systematischer mit Trainingslehre, Sportwissenschaft, Ernährung, Stress und Regeneration auseinanderzusetzen. Ich las Fachbücher und Artikel, verglich unterschiedliche Ansätze und versuchte zu verstehen, was sie für meinen eigenen Alltag bedeuten. Nicht jede Methode, die auf dem Papier gut aussieht, funktioniert auch dann, wenn Arbeit, Training und persönliche Verpflichtungen zusammenkommen.

Je mehr ich mich damit beschäftigte, desto stärker veränderte sich mein Blick. Ich fragte nicht mehr nur, wie hart ich trainieren kann. Ich fragte, warum ich eine Einheit überhaupt mache, wie sie zu meinem Ziel passt und ob die Erholung dafür ausreicht.

Mir wurde auch klar, dass der Kopf dabei eine wichtige Rolle spielt. Erwartungen, Druck und die Fähigkeit, gedanklich abzuschalten, beeinflussen, wie wir Belastung erleben. Das bedeutet nicht, dass körperliche Beschwerden einfach nur psychisch sind. Es bedeutet, dass körperliche und mentale Faktoren zusammen betrachtet werden sollten.

Genau hier liegt heute mein Antrieb als Coach. Ich möchte Menschen nicht mit möglichst vielen Einheiten beschäftigen. Ich möchte gemeinsam mit ihnen verstehen, was sie voranbringt, was sie ausbremst und wie Fortschritt langfristig möglich wird. Ich habe selbst noch viel zu lernen. Aber ich weiß, welchen Unterschied es macht, den eigenen Körper nicht nur anzutreiben, sondern ihm auch zuzuhören.

02 / Sport ist Teil meines Alltags

Ich rede nicht nur über Training. Ich lebe es.

Krafttraining, Laufen und Kampfsport fordern mich auf unterschiedliche Weise. Jede Disziplin verlangt etwas anderes von mir. Stärke, Ausdauer, Konzentration und genauso die Fähigkeit, rechtzeitig einen Gang herauszunehmen.

Das Video zeigt Ausschnitte aus meinen Trainingseinheiten und Wettkämpfen. Nicht jede Einheit läuft perfekt. Aber genau dieses Dranbleiben, Lernen und immer neue Anpassen ist der Teil des Sports, der mir wichtig ist.

Einblicke aus meinem Training


Kraft · Ausdauer · Kampfsport

03 / Was mich sportlich prägt

Nicht nur eine Disziplin. Mehrere Blickwinkel.

Ich mag Sportarten, die unterschiedliche Fähigkeiten verlangen. Sie ergänzen sich, wenn man lernt, Belastungen sinnvoll zu steuern.

01

Krafttraining

Mit dem Krafttraining arbeite ich an Stärke und Muskulatur. Dabei geht es mir um saubere Technik und langfristige Entwicklung statt ständiger Maximalbelastung.

02

Laufen & Ausdauer

Beim Laufen schätze ich den langen Prozess: lockere Grundlagen, gezielte intensive Einheiten und Fortschritte, die sich über Monate entwickeln.

03

Kampfsport

Judo, Muay Thai, K1 Kickboxen und Boxen haben mich unter Wettkampfbedingungen gefordert. Ich habe gelernt, unter Druck konzentriert zu bleiben und Intensität nicht mit blindem Draufhalten zu verwechseln.

04

Tennis & Vielseitigkeit

Rund zwanzig Jahre Tennis haben meine sportliche Entwicklung mitgeprägt. Koordination, Reaktion, Beinarbeit und der Umgang mit Wettkampfdruck sind dabei ständige Begleiter.

Weiterer persönlicher Einblick in Adrians sportlichen Hintergrund
Meine Sportarten wechseln im Schwerpunkt. Neugierig zu bleiben gehört dazu.

04 / Warum daraus AR Coaching wurde

Weil ein guter Plan das echte Leben berücksichtigen muss.

Ich weiß, wie leicht man glaubt, noch mehr Disziplin müsse jedes Problem lösen. Vor allem dann, wenn ambitionierte Ziele, Beruf und Alltag gleichzeitig ihren Platz verlangen. Aber Menschen brauchen keinen Plan, der nur auf dem Papier beeindruckt.

Ich will verstehen, wie jemand tatsächlich lebt. Welche Ziele wichtig sind, wo der Druck herkommt und was der Körper im Training gut verträgt. Erst dann ergibt die Planung Sinn.

Deshalb arbeite ich mit Struktur, regelmäßigen Rückmeldungen und Anpassungen. Nicht, weil es gut klingt, sondern weil ich selbst erfahren habe, dass ein starres Programm die Realität oft nicht überlebt. Ein Plan muss dem Menschen dienen, nicht umgekehrt.

01

Konstanz schlägt kurzfristigen Aktionismus.

02

Intensität braucht einen sinnvollen Platz.

03

Fortschritt muss zum Menschen passen.

Meine Erfahrungen sind persönliche Beobachtungen und keine medizinische Erklärung für Bluthochdruck oder Verdauungsbeschwerden. Coaching ersetzt keine ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Auffällige Werte und Beschwerden gehören fachlich abgeklärt.

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